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Kölner Großmoschee
Geschrieben von Sayim Alatas   
Samstag, 30. August 2008

Stadtrat genehmigt riesige Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld

Der Kölner Stadtrat hat mit einer großen Mehrheit von SPD, Grünen, FDP und Linken den Bau der kontrovers diskutierten Großmoschee beschlossen. Am gestrigen Donnerstagabend stimmten alle Parteien, bis auf die CDU und die rechtspopulistische Vereinigung Pro Köln für die repräsentative Moschee. Der Oberbürgermeister der Stadt, Fritz Schramma von der CDU, gab seine Stimme auch für den Bau ab, und stimmte so gegen seine Partei. Das islamische Gotteshaus soll 2010 fertiggestellt sein. Nach dem gestrigen Beschluss des Rates kann nun die Verwaltung die Baugenehmigung erteilten. Die Moschee wird auf einem alten Fabrikgelände entstehen, wo die Abrissarbeiten des Werkes im September beginnen werden. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion Ditib hatte den Antrag für das Gotteshaus gestellt, und Generalsekretär Mehmet Yildirim war nach dem Kölner Beschluss glücklich und gelöst. Oberbürgermeister und Moschee-Befürworter Schramma stimmte zwar für die Moschee, jedoch redete er Yildirim auch eindringlich zu. Köln hoffe, dass das Vertrauen der Stadt auch belohnt werde, und der 61-Jährige erklärte weiter, „Wir werden es nicht mehr zulassen, dass unsere Innenstadt mit rein türkischsprachigen Plakaten zuplakatiert wird." Dieser Ausspruch richtete sich an den türkischen Regierungschef. Recep Tayyip Erdogan hatte zu Beginn des Jahres in der Köln-Arena eine Rede gehalten. In U-Bahnen und an Litfasssäulen waren Wochen davor rein Türkischsprachige Plakate zu sehen. Schramma hatte von seinen Delegierten im Vorfeld heftige Kritik einstecken müssen. Die CDU stört sich an den Ausmaßen des Gotteshauses. Mit der 35 Meter hohen Kuppel und zwei 55 Meter hohen Minaretten würde die Moschee das Stadtbild des Bezirks Eherenfeld prägen. Darüber hinaus stelle solch ein gewaltiges Gebäude eher eine „Machtdemonstration" der Ditib" dar und „weniger ein Integrationsprojekt", so CDU-Fraktionschef Karl Klipper. „Wir wollen eine Moschee, aber nicht diese Moschee", äußerte sich der Kölner CDU-Vorsitzende Jürgen Hollstein. Die türkisch-islamische Organisation Ditib hat im Zuge der politischen Diskussion im Vorfeld Abstriche gemacht. Es werden nun weniger Ladengeschäfte und Wohnflächen um das Gebetshaus herum entstehen. Auch der Muezzin mit seinen Gebetsrufen soll nur im Innenhof der Moschee und nicht über Lautsprecher im ganzen Stadtteil zu hören sein. In islamischen Ländern ertönen die Rufe im ganzen Bezirk. Das neue Gotteshaus mit Kulturzentrum soll für 1.200 Gläubige Platz bieten, ursprünglich waren Flächen für 2.000 Personen geplant. Bei den Debatten über den Bau der Moschee ging es um Religionsfreiheit, Integration und Ängste vor dem Islam. Weiterhin wurden Bürgerstimmen mit ganz pragmatischen Einwänden laut. Sie forderten mehr Parkplätze und eine Verbesserung der Verkehrsführung. Geschäftsleute setzten durch, dass in dem islamischen Gemeindezentrum nicht zu viele Ladengeschäfte entstehen. Spenden der rund 800 Ditib-Vereine in Deutschland finanzieren den circa 20 Millionen teuren Bau.

 
Handy mit Beamer
Geschrieben von Sayko   
Dienstag, 26. August 2008

Der chinesische Hersteller ShengTai hat ein Handy mit einem Pico-Projektor vorgestellt. Der Beamer kann bis zu 30 Zoll Bildfläche darstellen.

Der chinesische Hersteller ShengTai hat auf der Mobilfunkmesse IMIE 2008 im chinesischen Tianjin sein erstes Handy mit integriertem Pico-Projektor vorgestellt - ein Beamer für die Hosentasche. Das Mobiltelefon ist etwas dicker als herkömmliche Modelle und kann Bilder bis zu einer Größe von 30 Zoll erzeugen. Möglich wird dies durch eine Technologie namens LCoS (Liquid crystal on silicon), die extrem kleine Projektoren mit hoher Auflösung zulässt. Handybeamer soll zum Standard werden Experten sind sich sicher, dass Handy-Beamer schon in naher Zukunft zur Standardausrüstung bei Mobiltelefonen gehören könnten. Der koreanische Hersteller Samsung hatte schon im März 2008 einen Handy-Beamer in Korea auf den Markt gebracht. Der Samsung MBP-100 soll auf dem Handy gespeicherte Bilder, Videos oder Präsentationen auf bis zu 20 Zoll vergrößern. Wann gibt es hier den Beamer für die Hosentasche? Weitere Details zum ShengTai CKing wurden leider nicht bekannt. Ein Start in Europa könnte aus patentrechtlichen Gründen schwierig werden, denn die Nutzeroberfläche erinnert stark an das Apple iPhone. Bleibt zu hoffen, dass bald weitere Hersteller den Mini-Beamer in ihre Handys integrieren.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 29. August 2008 )
 
KGB-Agent will Öger Tours kaufen!
Geschrieben von Sayim Alatas   
Dienstag, 26. August 2008

Ihm gehört ein Drittel der früheren Staats-Fluglinie Aeroflot: Russen-Milliardär Alexander Lebedew (49). Jetzt greift der Investor nach Angaben der russischen Zeitungen „Wedemosti“ und „Kommersant“ nach dem Hamburger Türkei-Reiseveranstalter Öger Tours, bietet angeblich rund 125 Millionen Euro für 76 Prozent des Unternehmens.
Der frühere KGB-Agent Lebedew würde mit Öger (1,25 Mio. Urlauber pro Jahr) die Nr. 6 im deutschen Reisemarkt kaufen. Öger Tours-Besitzer ist Vural Öger, Chef von 3 100 Mitarbeitern.
Seine Firma machte letztes Jahr 722 Mio. Euro Umsatz (plus 16 Prozent).
Ins Visier des Russen geriet der SPD-Europaabgeordnete und Alster-Anwohner Öger, weil immer mehr Russen Urlaub in der Türkei und in Ägypten machen. Öger Tours ist nach kurzer Pause ins hochwertige Tourismus-Geschäft am Nil zurückgekehrt. Nach Angaben der russischen Zeitungen sind sich Lebedew und Öger bereits einig, obwohl die Millionen noch nicht auf Ögers Konto sind. Eine Sprecherin in Hamburg bestätigte den Millionen-Deal, sagte aber: „Es gibt keine Unterschrift.“ Das Angebot werde geprüft, dies könne noch einige Tage dauern. Der Russe, der über ein Imperium von Banken und rund 100 Firmen (u.a. Anteile an der Düsseldorfer Charterfluggesellschaft „Blue Wings“ 48%) herrscht und über ein Privatvermögen von knapp zwei Mrd. Euro verfügt, soll von Öger die Option bekommen haben, bis 2010 auch die restlichen 24 Prozent übernehmen zu können.
Das deutsche Kartellamt muss der Übernahme noch zustimmen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 26. August 2008 )
 
300 Stunden Olympia im TV
Geschrieben von Sayim Alatas   
Mittwoch, 2. Juli 2008

Beim Fernseh-Marathon im Zeichen der fünf Ringe drohen Deutschlands TV-Zuschauern Ringe unter den Augen. 300 Stunden werden ARD und ZDF im Wechsel über die Olympischen Spiele in Peking berichten. Wegen der Zeitverschiebung von sechs Stunden beginnt die Live-Strecke in der Regel nachts um 02.00 Uhr und endet gegen 17.30 Uhr. Vor allem die Anhänger der Kernsportart Schwimmen müssen die Nacht zum Tag machen. "Trotz unserer Proteste finden die Finalkämpfe um 04.00 Uhr nachts statt", berichtete ARD/ZDF-Olympiachef Walter Johannsen.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 2. Juli 2008 )
 
Europameister 2008 ist Spanien
Geschrieben von Sayim Alatas   
Sonntag, 29. Juni 2008

Deutschland  0  :  Spanien  :  1

Es war von Anfang an ein verbissenes Fußballspiel zwischen Deutschland und Spanien im Finale der UEFA EURO 2008™. Doch am Ende konnte nur der siegen, der bis zum Schluss kämpfte. Und das waren die Spanier. Sie besiegten die deutsche Nationalelf in Wien mit 1:0

 

  

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 29. Juni 2008 )
 
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